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ASVÖ Steeltownman 2026

Ein Triathlon, der so viel mehr ist, als nur ein Wettkampf.

Ende Juni kocht der Pichlinger See. Jedes Jahr. Aber nein. Nicht (nur) weil endlich Sommer ist. Nein, der Hauptgrund liegt eindeutig bei uns. Der PSV Tri-Linz veranstaltet seit vielen Jahren den ASVÖ Steeltownman. Ein Triathlon, der so viel mehr ist, als nur ein Wettkampf. 

Aber der Reihe nach. 

Nachdem das OK-Team rund um Organisationschef Joachim Mödlagl schon das ganze Jahr an der Planung, der Finanzierung und sämtlichen Behördengängen arbeitet, ist „unser Wochenende“ dann die Kirsche auf dem Sahnehäubchen der Torte. 

So ein Zelt muss erst mal aufgebaut werden, der Zielbogen muss mit den Sponsoren beklebt werden, sämtliche Beachflags müssen zusammengebaut und verteilt werden, die Strecke muss markiert und die Wechselzone errichtet werden. Und nicht zu vergessen, die 10.000 Dingen die noch dazu kommen. Also unterbeschäftigt ist in den Tagen vor dem Bewerb mal sicher keiner und deshalb freuen wir uns über die vielen freiwilligen Helfer, die wir nur mir leckerem Essen, strahlendem Sonnenschein und guter Laune bestechen können. 

Der Freitag (26.06.) startete schon recht früh mit dem ersten Bewerben der Schullandesmeisterschaft im Aquathlon. Die Kinder sind meist schon gut geübt und die Lehrer:innen bestens vorbereitet. Es wurde gekämpft, es wurde geschwitzt und es wurde sich gefreut.

Am späten Nachmittag war dann unser Liebling dran: der Firmentriathlon. 250 Meter Schwimmen, 10 Kilometer Radfahren und 3 Kilometer Laufen im Team mit den liebsten Arbeitskollegen oder Freunden. Wie jedes Jahr war die Stimmung erstklassig und ausgelassen. Von der Siegerehrung will ich gar nicht zu viel verraten. Nur so viel: muss man selber mal erlebt haben, dass die Leute dabei spontan auf den Tischen tanzen. 

Am Samstag den 27.06. war am Vormittag wieder ein Aquathlon angesagt. Hierbei waren wieder viele Kinder und Jugendliche am Start, bei denen man merkt, dass da schon gewaltig viel Training im Hintergrund abläuft. 

Pünktlich zur Mittagshitze durften wir dann den Startschuss für unser neuestes Baby ertönen lassen. Und ich wollte es mir nicht nehmen lassen, dabei selber am Start zu stehen – bei Österreichs erstem SuperTri. Der besteht aus 200 Metern Schwimmen, 5 Kilometer Radfahren und 1,6 Kilometer Laufen. Und das ganze MAL DREI. Klingt ein bisschen irre oder? Ja, genau deshalb wollten wir das Format einführen und ausprobieren. Und ich kann jetzt aus Erfahrung sprechen: Es war mit unter das Anstrengendste was ich je in meinem Leben gemacht habe. Du hast keinen Meter zum „Ausrasten“, der Puls ist auf Anschlag und nach dem Laufen wieder in den 26 Grad warmen See (hier eher Badewanne) ist auch echt keine angenehme Sache. Aber was soll ich sagen? Geil wars! Emil Caser von der Sportmonkeys konnte sich in einer Zeit von 56:10 Minuten den Sieg holen. Und ich? Ich habe die Wertung der Frauen in 1:05:15 Stunden gewonnen. Dabei waren sogar nur acht Herren vor mir im Ziel.

Um 17:00 Uhr startete dann unser letzter Bewerb, der klassische Sprinttriathlon – 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen. Bei strahlendem Sonnenschein gewann in einer Zeit von 59:52 Minuten Vito Obrovac vom Pewag Racing Team. Bei den Damen gewann Corina Kolberger mit einem Respektabstand in einer Zeit von 1:05:33 Stunden. 

Und nachdem alle Pokale überreicht, alle Siegeslieder gesungen und alle Gläser ausgetrunken sind? Dann räumen wir und all unsere Helfer in Windeseile wieder alles zusammen. Zerlegen die Beachflags, falten die Banner und freuen uns, im Jahr 2027 wieder alles aufzubauen. 

Wir möchten uns bei all unseren helfenden Händen von der Startnummernausgabe bis zum Aufbau von allen Anlagen und der weltbesten Gastro bedanken. Ebenso ein herzliches Dankeschön geht an all unsere Sponsoren. Ohne euch würden wir ganz schön blöd und einsam aus der Wäsche schauen. 

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