Und gleich einer, der es in sich hatte. Ein Erfahrungsbericht:
Den Startplatz für die 35 km hatte ich von Trainingskollegen zum Geburtstag bekommen. Ein Geschenk, das definitiv in Erinnerung bleibt.
Gestartet wurde individuell ab 8:00 Uhr in der Linzer Tabakfabrik. Das besondere Format: Jeder löste seine Start- und Zielzeit selbst aus. Von Beginn an ging es zur Sache – die Strecke führte direkt hinauf zur Gis. Auf den ersten rund 12 Kilometern wurden bereits etwa zwei Drittel der gesamten 1.250 Höhenmeter gesammelt. Ein früher Vorgeschmack auf das, was noch kommen sollte.
Oben angekommen wurde die erste Labestation dankend angenommen, bevor es wieder bergab in Richtung Diesenleiten-Siedlung ging. Doch die Erholung war nur von kurzer Dauer: Der nächste Anstieg auf den Pöstlingberg wartete bereits. Kurz kam der Gedanke auf, die Grottenbahn zu nutzen – verworfen wurde er schnell. Der Trail wollte schließlich ehrlich verdient werden.
Beim Gasthaus Freiseder wartete die nächste Stärkung: von Nutella-Brioche bis Linseneintopf war alles dabei, was das Läuferherz begehrt. Gut versorgt ging es weiter Richtung Koglerauspitz, inklusive Schleife rund um den Gipfel. Danach die gute Nachricht: Die größten Anstiege waren geschafft.
Über Puchenau führte die Strecke zurück Richtung Linz. An der letzten Labestation noch einmal Energie tanken – Iso und Bananen – bevor es auf die finalen Kilometer ging. Diese zogen sich dann doch noch länger als erwartet.
Nach 4 Stunden und 54 Minuten erreichte ich schließlich das Ziel – eine Mischung aus Laufen, Wandern, kurzen Pausen und bewusstem Genießen der Strecke.
Mein Fazit: ein rundum gelungener Wettkampf. Mein bisher längster Lauf, anspruchsvoll, aber durchgehend gut machbar. Eine starke Erfahrung, die definitiv Lust auf mehr macht. Ein großes Danke an alle, die mich begleitet, unterstützt und angefeuert haben – ohne euch wäre es nur halb so gut gewesen.




