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Junioren-Europameisterschaft für Luftgewehr und Luftpistole

Sportdirektor und ÖSB-Trainer Franz Roth, Simon Kretzl, ÖSB-Trainer Siegfried Reischl, Timon Kretzl und Korbinian Putz

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Pistolen-Nachwuchs sammelt Erfahrungen bei Junioren-Europameisterschaft

Die Junioren-Europameisterschaft für Luftgewehr und Luftpistole fand von 9. bis 15. Februar in Burgas (Bulgarien) statt.

Als Mitglied der Polizeisportvereinigung Linz und Trainer im Österreichischen Schützenbund wurde Siegfried Reischl auch heuer zur Betreuung der drei Luftpistolenschützen vom ÖSB nominiert. Spitzenplätze blieben leider aus. Platzierungen im Mittelfeld konnten erreicht werden.

Für die Europameisterschaft, durchgeführt von der European Shooting Confederation (ESC), qualifizierten sich der Oberösterreicher Korbinian Putz und die beiden Niederösterreicher Simon und Timon Kretzl. Korbinian erreichte mit 567 Ringen den 27., Timon mit 561 Ringen den 54. und Simon mit 556 Ringen den 68. Platz. Das beste Qualifikationsergebnis kam vom Polen Ivan Rakitski mit 579 Ringen. Im Finale setzte sich jedoch  der Moldawier Climentii Ursu, Dritter der Qualifikation, durch und holte sich den Europameistertitel. Es waren 80 Junioren am Start. Von 15 angetretenen Mannschaften belegte Österreich den 13. Platz mit 1684 Ringen. Hier siegte das Team aus Polen mit 1716 Ringen.

Neben dem EM-Bewerb gab es mit den von der ESC kreierten Side-Events „Solo“ und „Trio“ zwei weitere Chancen auf EM-Medaillen, bei denen unsere drei Pistolenschützen an den Start gingen. Im „Trio“ starteten 16 Mannschaften in die erste Quali-Runde mit je 20 Schüssen pro Schütze in 20 Minuten. Die besten acht Team kamen in die nächste Runde. Unsere Mannschaft erreichte 562 Ringe und schied mit drei Ringen Rückstand auf Großbritannien auf dem neunten Platz liegend, aus. Im Finale setzte sich die Mannschaft aus Polen gegen Bulgarien durch.

Im Bewerb „Solo“ zählten Schüsse ab 9,8 Ringen als Treffer. 30 Schüsse in 30 Minuten waren die Vorgaben für die erste Runde der Qualifikation. Timon kam auf 18, Korbinian auf 17 und Simon auf 8 Treffer. Die 16 besten Schützen kamen eine Runde weiter. Leider reichten die Ergebnisse unserer Schützen dafür nicht aus. Bester mit 27 Treffern in dieser ersten Quali-Runde war der Bulgare Viktor Todorov Bonev. Im Finale siegte Islam Shamsutdinov (AIN).

308 Sportler und Sportlerinnen aus 36 europäischen Verbänden waren am Start. Durch die Trainingsergebnisse und das Abschusstraining (PET) vor Ort, waren unsere Erwartungen doch wesentlich höher, als letztendlich abgeliefert wurde. Unser Nachwuchs konnte aber wieder wertvolle Erfahrungen sammeln, von denen sie bei den nächsten Wettkämpfen profitieren werden. Saisonhöhepunkt dieses Jahr ist die Junioren-WM in Suhl (Deutschland) Mitte Juni.

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